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23.10.18 | Unternehmen

Gut vorbereitet für den Ernstfall

Werkfeuerwehr von Zschimmer & Schwarz und zahlreiche Einsatzkräfte aus dem Rhein-Lahn-Kreis und der Stadt Koblenz führten Katastrophenschutzübung durch.

Bei einer Katastrophenschutzübung beim Chemieunternehmen Zschimmer & Schwarz wurde am Samstag, 20. Oktober 2018, die Umsetzung des externen Notfallplans bei einem Brand mit Gefahrstoffen simuliert. Weitere Schwerpunkte der rund vierstündigen Übung waren, die Zusammenarbeit aller Gefahrenabwehrkräfte sowie die reibungslose Koordination der Einsatzkräfte zu trainieren. Außerdem wurden die Melde- und Alarmierungswege sowie die Gefahrenabwehrpläne überprüft. Insgesamt waren mehr als 350 Einsatzkräfte und Mitarbeiter der Wehren aus Lahnstein und den Verbandsgemeinden Bad Ems, Loreley und Nastätten sowie der Katastrophenschutzeinheiten des Rhein-Lahn-Kreises und der Berufsfeuerwehr Koblenz, des Technischen Hilfswerks aus Lahnstein und der Werkfeuerwehr von Zschimmer & Schwarz an der realistisch angelegten Übung beteiligt.

Die Ziele der Übung des Rhein-Lahn-Kreises als Aufgabenträger des überörtlichen Brandschutzes und der Werkfeuerwehr von Zschimmer & Schwarz waren unter anderem, die praktische Umsetzung des externen Alarmeinsatzplans, die Übergabe der einzelnen Einsatzabschnitte zur Technischen Einsatzleitung sowie die Zusammenarbeit verschiedener Einsatzkräfte im Katastrophenschutz wie THW, SEG und Feuerwehr zu prüfen, die Arbeitsweise im Stab weiter zu verbessern sowie die Erreichbarkeit der Stabsmitglieder und die Dauer bis zur Arbeitsaufnahme zu prüfen. Ebenso galt es, die Wasserversorgung sicherzustellen und den Gefahrguteinsatz durchzuführen.

In diesem Jahr bildete ein Schwelbrand in einem Palettenlager den Ausgangspunkt der Übung. Durch die starke Hitze- und Rauchentwicklung wurden andere Gebäude in Mitleidenschaft gezogen, unter anderem das angrenzende Tanklager, in dem Leitungen zum Pumpen von zwei stark ätzenden Flüssigkeiten beschädigt wurden. Im weiteren Verlauf kam es noch zu einer größeren Verpuffung, in deren Folge es zu einer Brandausweitung kam. Mehrere Personen wurden dabei verletzt.

Die Feuerwehren hatten die Aufgabe, Menschen zu retten, den Brand zu bekämpfen sowie die Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Hierfür wurde von den Einsatzkräften eine Wasserversorgung vom Rhein gelegt, um genügend Löschwasser zur Niederschlagung der Dämpfe zur Verfügung zu haben. Zahlreiche Einsatzkräfte kühlten mit Wasser zeitgleich das angrenzende Tanklager und durch eine Riegelstellung die benachbarte Kesselwagenstation. Hierfür kam auch die ortsfeste Berieselungsanlage zum Einsatz. Parallel wurden durch den Gefahrstoffzug Luftmessungen vorgenommen, um den Gefahrenbereich festzulegen und eine mögliche Beeinträchtigung der umliegenden Bevölkerung auszuschließen. Die Bevölkerung wurde durch Lautsprecherwagen und KATWARN-Meldungen informiert.

Bei einer derartigen Übung ist es notwendig, zahlreiche Einsatzkräfte und Vorgänge zu steuern. Dies stellt hohe Anforderungen bezüglich Führungs- und Koordinationsaufgaben an alle Beteiligten. „Die Zusammenarbeit mit den externen Kräften hat gut funktioniert. Bei einigen Details sind allerdings noch Nacharbeiten erforderlich. In den kommenden Wochen werden die neuen Erkenntnisse in die Melde- und Alarmierungswege einfließen und so alle Abläufe weiter perfektioniert“, so Sascha Lauer, Leiter der Werkfeuerwehr bei Zschimmer & Schwarz.

Mit dem Gesamtablauf der Übung zeigte sich auch Geschäftsführer Wolfgang Nowak nach Abschluss sehr zufrieden: „Durch solche Szenarien mit hohem Realitätsfaktor trainieren wir seit vielen Jahren das Sicherheitskonzept bei Zschimmer & Schwarz. So sind wir perfekt vorbereitet, falls es zum Ernstfall kommen sollte. Der heutige Test hat gezeigt, dass das Zusammenspiel der verschiedenen Einsatzkräfte hervorragend funktioniert. Ich danke allen Mitwirkenden – insbesondere dem Einsatzleiter Marcus Grün, dem Kreisfeuerwehrinspekteur Guido Erler, dem stellvertretenden Kreisfeuerwehrinspekteur Lars Ritscher, dem Wehrleiter der Stadt Lahnstein Marcus Schneider sowie dem Wehrleiter der Verbandsgemeinde Loreley Jörg Preißmann – für ihr großes Engagement und die hervorragende Kooperation.“



Leiterin Unternehmens-kommunikation

Hedwig Blomeier

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