Verpackungsrücknahme, Keramik, Faserhilfsmittel, Lederhilfsmittel, Chemikalienhandel, Tenside,

Verpackungsrücknahme

Aufgrund der Novelle der Verpackungsverordnung (VerpackV) vom 21. August 1998 sind ab dem 1. Januar 2000 alle Industrieverpackungen in die Verpackungsverordnung eingeschlossen.

Somit gilt das Rückgaberecht ab dem 1. Januar 2000 auch für schadstoffhaltige Verpackungen. Für die Rücknahme sind Hersteller und Befüller verantwortlich.

Um den Vorgaben der VerpackV zur Rücknahme von Verpackungen schadstoffhaltiger Füllgüter gerecht zu werden, arbeitet die chemische Industrie mit Unternehmen zusammen, die schon aus der Rücknahme schadstofffreier Verpackungen bekannt sind. Dies erfolgt unter Einbeziehung der Packstoff- und Packmittelhersteller sowie der Etikettenlieferanten.

Um eine reibungslose Rücknahme zu gewährleisten, ist die partnerschaftliche Zusammenarbeit aller Beteiligten erforderlich. Dies gilt insbesondere für die Restentleerung der gebrauchten Verpackungen sowie deren strikte Trennung bei Sammlung und Transport.

Bestehen auf Grund anderer Rechtsvorschriften besondere Anforderungen an Verpackungen oder die Beförderung sowie die Entsorgung von Verpackungsabfällen oder von verpackten Erzeugnissen, bleiben diese unberührt.